Portrait
| Unser Planungsverständnis Verkehrssysteme sind auf die Siedlungsstruktur auszurichten und – mindestens ebenso zentral – Siedlungsstrukturen sollen sich nach den Möglichkeiten und Chancen entwickeln, die ein Verkehrssystem bietet. Viele unserer Planungsarbeiten im Bereich Verkehr lassen sich letztlich auf dieses Grundprinzip zurückführen. Dabei ist es uns ein zentrales Anliegen, die kulturellen Eigenheiten, die räumliche Qualität und die Identität des Ortes in unsere Planungsarbeiten einfliessen zu lassen. Bei Konzepten im Bereich des öffentlichen Verkehrs sind neben der technischen und betrieblichen Funktionsfähigkeit hohe Systematik, Begreifbarkeit und Wirtschaftlichkeit zentrale Ziele. Die Grundsysteme werden auf der Basis klarer fahrplantheoretischer Regeln entwickelt. Die darauf aufgebauten Konzepte haben sich durch einen hohen Realitätsbezug und durch Ausbau- und Entwicklungsfähigkeit auszuzeichnen, da eine Umsetzung in einem einzigen Schritt sehr oft nicht möglich oder gar nicht erwünscht ist. Öfters sind im Rahmen einer ersten Phase Erfahrungen zu sammeln, die dann in die Konkretisierung späterer Phasen einfliessen können. |
Planungen sind aber auch offene Prozesse. Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach klaren konzeptionellen Vorgaben und den konkreten Anforderungen der sich laufend verändernden Realität und haben beides zu berücksichtigen. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber wird beiden Aspekten optimal Rechnung getragen. Unsere in Berichten zusammengefassten Arbeiten sollen in sich logisch aufgebaut, nachvollziehbar und auch für interessierte Laien verständlich sein. Besonderes Gewicht wird auf eine klare, einprägsame und grafisch qualifizierte Darstellung der zentralen Fakten und Erkenntnisse gelegt. |
