Projektidee und Machbarkeit von 4 zusätzlichen Gleisen
|
Auftraggeber: |
Projektbeschrieb : Der Ausbau des Bahnhofs Bern mit vier zusätzlichen Gleisen unter der Grossen Schanze bringt den verlangten verkehrlichen Nutzen zu ver-tretbaren Kosten und kann mit beherrschbaren Verfahren gebaut werden. Er bietet gegenüber anderen Varianten (z.B. Tiefbahnhof) neben einer besseren Etappierbarkeit auch grössere betriebliche Flexi-bilität und die Chance für einen „besseren Bahnhof“ (Zitat Stadtpla-nung Bern; Städtebauliche Aufwertung). Die Projektidee stösst bei zahlreichen Mitstreitern auf Wohlwollen, so z.B. bei der Grossen Schanze AG, welche das Bahnhofparking über den Gleisen betreibt. Treiber für den Ausbau ist deshalb neben der Erhöhung der Anzahl Perronkanten insbesondere auch das neu zu gewinnende Volumen über den neuen Gleisen. Eine erste volumetri-sche Machbarkeitsskizze zeigt, dass Spielraum besteht. Auch in Bezug auf die verkehrliche Situation im städtischen Umfeld eröffnen sich Chancen: Aufwertung Kleine Westtangente, Verbesse-rungen im Bereich Vorfahrt, Postauto-Haltekanten und Veloparking Länggasse sowie zusätzliche Grünflächen für das Stadtbachquartier und die Reitschule bei der Schützenmatte. |
|
| Auftragnehmer: mrs in Zusammenarbeit mit B+S Ingenieure und Emch+Berger AG Bern - für die Kosten zusätzlich mit B+H, Pöyry und Anliker Generalunternehmung |
||
| Auftragssumme: 300'000 CHF, davon 130'000 mrs partner |
||
| Abschluss der Arbeiten: Start der Arbeiten im Juni 2010, Gesamt-Bericht vom 02. Dezember 2010. Seither weitere Entwicklung von Konzept und Vorgehen. |
||
|
NZZ-Artikel |
|
Die Gleisanlagen ziehen sich wie ein „Fluss“ durch das städtische Gefüge. |
|
Die Bauphasenplanung nimmt Rücksicht auf Bahnbetrieb, Baustellenlogistik und Umgebung – es zeigen sich Synergiepotentiale mit anderen grösseren Vorhaben (z.B. Publikumsanlagen). |
Die von mrs moderierte Schätzklausur auf der Basis von vergleichbaren Objekten zeigt „vernünftige“ Preise und beherrschbare Risiken. |




